Mineralienfreunde der Pfalz
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Bergwerke

 

In Pfalz, Westrich und im Hunsrück ging der Bergbau schon seit dem Mittelalter um. In einigen Fällen waren auch schon Römer und Kelten bergmännisch aktiv. Unzählige Gruben, Pingen, Schächte und Halden sind aus dieser Region bekannt.
Abgebaut wurden in der Hauptsache Eisen-, Kupfer-, Blei- und Silbererz , so wie natürlich in der Nord- und Westpfalz, Quecksilber. Interessant sind auch die Versuche auf Kobalt, Zink und Uran.

Viele Halden sind zwar bekannt, aber von Mineraliensammler bislang kaum bearbeitet. Dies liegt daran, dass hier der Stellenwert des Bergbaus nie den Umfang anderer Erzreviere (Ausnahme Quecksilber) erreichte und deshalb Haldenfunde sehr spärlich sind.
Die Stollen selbst sind meist verstürzt und nicht mehr zugänglich. Einige Gruben sind Besucherbergwerke und somit erübrigt sich das Mineraliensammeln Untertage. Übertage sieht es mit dem Sammeln nicht viel besser aus. Viele ehemals ergiebige Halden wurden abgefahren und zum Straßenbau verwendet. Halden, die für Mineraliensammler interessant waren sind auf Grund ihrer geringen Größe abgesucht und viele noch vorhandenen Halden bestehen fast ausschließlich aus taubem Gestein in dem sich nur ganz selten Mineralien finden.
Nur durch intensive Recherche kann man in bestimmten Gebieten noch ergiebige Stellen ausmachen die bei intensiver Bearbeitung noch Mineralstüfchen liefern. Oftmals handelt es sich hierbei um Micromounts und nur selten um Klein- bzw Handstufen. Dennoch konnten „Spezialisten“ speziell im Quecksilberrevier neue und seltene Mineralien aufspüren.
Die Vielzahl der vorkommenden Mineralien in den
Bergbaurevieren der Gegend ist allerdings beachtlich. So sind Beispielsweise von den Kupfer- und Kobaltgruben in Imsbach 64 verschiedene und untersuchte Mineralien bekannt. Die Quecksilbergruben bei Obermoschel stehen dem kaum nach und lieferten zudem noch seltene Quecksilbererze. Allerdings ist das Aufgraben von Quecksilberhalden mittlerweile, durch das häufige Auftreten von gediegenem Quecksilber, verboten.

 

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