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Steinbrüche

 

In Pfalz, Hunsrück und Rheinhessen befinden sich jede Menge Steinbrüche, Sand- und Tongruben, von denen einige noch in Betrieb sind.

Schon die Römer begannen hier Steine zu brechen. Seither werden die unterschiedlichsten Gesteine abgebaut und zu vielen Produkten weiterverarbeitet. Zunächst wurde in der Hauptsache Sandstein abgebaut, der für Bauwerke und zu Mühlsteinen verarbeitet wurde. Mit der Industrialisierung mussten die Verkehrswege verbessert und ausgebaut werden. Dies hatte zur Folge, dass auch Vulkangestein in immer größerem Stil gebrochen wurde. Zunächst stellte man in der Hauptsache Pflastersteine her, die in alle Welt verkauft wurden. So sind z.B. Teile der Champs-Elysées mit Rammelsbacher Steinen gepflastert. Danach wurde Schotter für den Strassenbau immer lukrativer und somit auch Splitt zur Asphaltherstellung benötigt. Bis heute werden in vielen Steinbrüchen diese Produkte hergestellt. Zu diesen Gesteinsabbauden gesellt sich schließlich noch der Kalkabbau für die Zementherstellung, der Sandabbau für die Bauindustrie und für Gießereien so wie der Tonabbau z.B. zur Ziegelherstellung.


Viele der Steinbrüche sind Heutzutage aufgelassen und teils verfüllt. Für uns Mineraliensammler sind natürlich die noch in Abbau befindlichen Steinbrüche am ergiebigsten. Viele hervorragende Mineralstufen wurden dank des Gesteinsabbau gefunden und geborgen. Allerdings liefern auch stillgelegte Brüche, die irgendwo versteckt im Wald liegen und von Sammlern in harter Arbeit bearbeitet werden, immer wieder schöne neue Stufen.


Noch sind viele Steinbruchbetreiber den Mineraliensammlern gegenüber aufgeschlossen und vergeben ab und zu Genehmigungen zum Sammeln. Leider kommt es aber durch unbesonnene „Sammler“ immer wieder zu Vandalismus und zu gefährlichen Situationen. Dies hat zur Folge, dass es, wie Beispielsweise in Waldhambach, keinerlei Sammelgenehmigungen mehr gibt oder wie im Steinbruch Juchem bei Idar-Oberstein seitens des Betreiber immer mehr Einschränkungen für Sammler erlassen werden und somit im schlimmsten Fall wertvolle Mineralfundpunkte für Sammler dauerhaft unzugänglich sind.

 

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