Mineralienfreunde der Pfalz
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Wolfstein / Königsberg

 

Lage

Die kleine Stadt Wolfstein liegt im Lautertal, direkt an der B 270 und ist Teil der 2014 entstandenen Verbandsgemeinde Lauterecken - Wolfstein im Landkreis Kusel. Direkt bei der Stadt beginnt der Königsberg. Mit seinen 568 m ist er einer der höchsten Berge im Kusler Land. Er ist von zahlreichen Stollen durchzogen. In Wolfstein selbt ist das Kalkbergwerk zum Besucherbergwerk ausgebaut. Weiter wurden dort noch Quecksilber, Eisenerz Schwerspat und Kohle abgebaut. Die ehemalige Bergarbeitersiedlung Laufhausen ist untergegangen und nicht mehr vohanden.

 

Wissenswertes

Das Hauptaugenmerk des Bergbaus am Königsberg, lag bei der Quecksilbergewinnung. Es konnte zwar eine alte Eisenerzverhüttungsstelle am Königsberg aufgefunden werden (vermutlich römisch, aber nicht nachgewießen), dennoch begann der eigentliche Erzabbau erst um 1720 (Walling, Der Erzbergau in der Pfalz). Diese Versuche wurden aber schnell wieder eingestellt und der fortwärende Abbau begann erst in der Mitte der 1740 Jahre. Zwar wurden einige Bergwerke, Versuchsabbauten und Schurfwerke eingerichtet, allerdings entwickelten sich nur wenige dieser Anlagen zu fördernden Grubenbetrieben. Um 1860 kam der Quecksilberabbau zum erliegen.

Gegen Ende des 19. Jh. und um 1934 fanden nochmals Versuchsarbeiten auf Quecksilber statt, allerdings ohne Erfolg. Auch wurden 1937-1941 Versuche auf Eisenerz durchgeführt.

Um 1970 wurde dann im Bereich "Hohe Buche" ein Versuchsschurf durch die Gewerkschaft Barbarassegen auf Uran angelegt, aber schnell wieder eingestellt.

Genaueres über den Erzbergbau am Königsberg finden Sie in "Der Erzbergbau in der Pfalz, H. Walling, S. 201 - 208".

Von den meisten Gruben existieren leider kaum noch oder gar keine Überreste mehr. Im Bereich "Pfälzer Muth" ist noch ein Teil der Stollen und Halden zu sehen.

Leider sind die spärlich vorhandenen Haldenreste sehr mineralarm und zudem nur sehr schwer zu finden. Ortsansässige Königsbergspezialisten gelang es dennoch über Jahrzehnte hinweg, interessante Micromountsammlungen zusammenzutragen.

Die wissenschaftlich hoch interessanten Minerale der Uran-Quecksilbervererzung der Hohen Buche stammen aus der Zeit des Probeschurfs. Es sind dort keinerlei Bergbaureste mehr vorzufinden und somit leider auch keine Mineralien.

     

 

 
 
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